Mein auf dieser Seite veröffentlichter Blog soll die Berichte in der BNN ergänzen. Es wäre also super, wenn ihr auch die lesen würdet…

Schon früh machen wir uns am Samstagmorgen von Douala aus auf den Weg in Richtung Kribi. Der Weg ist im Vergleich zu unseren sonstigen Tagesstrecken sehr kurz. Gegen Mittag sind wir da. Wir finden ein nettes kleines Hotel in einem Vorort, das zwar ausgebucht ist, uns aber erlaubt, direkt am Strand zu zelten. Was wollen wir mehr? Endlich können wir entspannen. Während Loyal an seinem Blog weiterschreibt, verliere ich mich in meinem Buch. Auch Paule ist zufrieden. Er buddelt im Sand. Das ist genau das, was wir beide gesucht haben. Endlich haben wir Zeit für uns, müssen auf niemanden Rücksicht nehmen. Das Personal ist sehr nett und das Gelände gesichert. In meinem Kopf sehe ich mich schon die nächsten Tage hier verbringen.
Und dann kommen sie – die Killerinsekten. Es ist erst halb fünf, aber schon machen sie sich über uns her. Lange Kleidung hilft kaum. Sie stechen durch Shirts und Hosen hindurch. „Wir müssen unser Moskitonetzzelt aufstellen und zwar jetzt sofort!“, schrecke ich Loyal vom Schreiben auf. Gesagt, getan. Schon um kurz nach sechs liegen wir beide im Zelt. Wir sehen die Sonne untergehen. Um uns herum summt und brummt es. Obwohl wir eigentlich noch gar nicht müde sind, beschließen wir zu schlafen. Um 19 Uhr!!! Nachts berührt meine Hand das Netz – am nächsten Morgen ist meine Hand mit juckenden Mückenstichen übersät. Wir stehen mit der Sonne auf. Genug Schlaf haben wir definitiv bekommen. Aber was ist das? Die Insekten sind immer noch da. Und wo sie uns stechen, juckt es ganz schrecklich. Wir nehmen ein kurzes Frühstück zu uns. Dann machen wir uns wieder auf den Weg. Schade. Es hätte so schön werden können!

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