Mein auf dieser Seite veröffentlichter Blog soll die Berichte in der BNN ergänzen. Es wäre also super, wenn ihr auch die lesen würdet…

Schon der erste Morgen im Senegal zeigt, dass wir im “echten” afrikanischen Leben angekommen sind. Die Eimerdusche hinter dem Lehmhaus bietet Abkühlung, die “Mama” des Hauses läuft oben ohne herum. Und das, obwohl auch im Senegal der Islam die vorherrschende Religion ist. Auch an die “Gießkannentoilette” (d.h. den Toilettengang ohne Toilettenpapier entweder zu einem Plumpsklo oder direkt mitten in die Botanik) müssen wir uns ab jetzt wieder gewöhnen. Zudem hat sich das Straßenbild völlig gewandelt: Es herrscht buntes Treiben, statt Eselskarren stehen bunt geschmückte “Pferdetaxis” bereit und von überall her dröhnt Musik. Endlich. Ich bin angekommen. Loyal sieht das nicht ganz so positiv wie ich: Er leidet sehr unter der Hitze und den vielen Fliegen und so beeilen wir uns, nach St. Louis zu kommen. Fast eine ganze Woche verbringen wir auf einem Campingplatz direkt am Strand. Was sich im ersten Moment romantisch anhört, entpuppt sich schnell als ungemütlich: Bald haben wir alle drei vom Meerwasser Durchfall. Leider sind auch die Mücken in St. Louis besonders aktiv: Schon am ersten Tag ernte ich an jedem Fuß circa 20 Mückenstiche, weil ich meine Socken nicht finden kann. Wie gut, dass wir unsere Malariaprophylaxe nehmen.

 

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