Mein auf dieser Seite veröffentlichter Blog soll die Berichte in der BNN ergänzen. Es wäre also super, wenn ihr auch die lesen würdet…

Zurück in der Hauptstadt genießen wir es, wieder bei Omer und seiner Familie zu sein und schlafen erst einmal gründlich aus. Loyal wacht (wie immer!) vor mir auf und geht mit dem Hund Gassi. Dabei stellt er fest, dass alle Familienmitglieder das Haus verlassen und die untere Etage abgesperrt haben. Wir sind also allein. Als ich gegen elf Uhr schließlich auch wach bin, stellt sich die Frage: Wie kommen wir an Frühstück? „Alle Geschäfte sind geschlossen, weil heute Freitag ist!“, informiert mich Loyal, der draußen schon auf der Suche nach etwas zu essen gewesen ist. Lediglich zwei Trinkyoghurts und einen Saft hat er in einem kleinen Kiosk ergattern können. Als er noch einmal dorthin geht, um vielleicht noch Brot zu finden, ist der Laden auch geschlossen. Uns beiden knurrt der Magen, zumal wir am Tag vorher eigentlich auch so gut wie gar nichts gegessen haben. Wir trinken schließlich die beiden Yoghurts und essen unsere letzten Kekse. Loyal schläft danach vor Erschöpfung wieder ein, ich versuche mich an ein paar Blogeinträgen.
Hier im Sudan sind die Essenszeiten für uns sehr ungewöhnlich. Das Hauptessen wird in der Regel gegen 23 Uhr eingenommen. Frühstück bekommt man erst ab 10 Uhr in kleinen Restaurants. Vorher ist meistens noch alles geschlossen. Über die Mittags- und Nachmittagszeit hat auch das meiste geschlossen, wahrscheinlich, weil es dann so heiß ist. Loyal und ich haben hier im Sudan auf jeden Fall fast Dauerhunger! wir trinken fast jeden Tag mehrere kühle und frisch zubereitete Fruchtmilchshakes, weil man die den ganzen Tag über bekommen kann.

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